Erdstall
In unserem Erdstall – inspiriert von Sepp Holzer – soll es im Sommer kühl und im Winter warm sein. Das Erdreich, das den Stall umgibt, wirkt als Isolation und hält die Temperatur konstant. Im Winter helfen auch die Hühner mit ihrer Körperwärme mit. Unsere Erfahrung zeigt, dass es selbst bei nächstlichen Temperaturen bis zu -10°C morgens im Stall noch immer 5 – 8°C warm ist.
Der Erdstall ist damit neben einem Heim für gegenwärtig 14 Hühner auch der Überwinterungsplatz für Pflanzen, die keinen Frost ertragen. Als nächstes soll eine Wurmfarm hier ihren Platz finden. Küchenabfälle könnten dann den Hühnern und den Würmern verfüttert werden, ebenso ein Teil des anfallenden Mists. Im Frühling stünde dann fürs Umtopfen der überwinterten Pflanzen nahrhafter Wurmkompost und Wurmtee zur Verfügung.
Noch ist die Wurmfarm nicht in die Tat umgesetzt. Wer Interesse hat, die Anlage zu planen und zu bauen kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen (Kontakt).
Erfreulich am Erdstall ist, dass er nahezu vollständig aus eigenem Holz und gesammeltem Abfall besteht – Ausnahmen sind die Dachfolien und diverses Kleinmaterial. Die Scheiben aus Isolierglas und die Türe stammen aus der Abfallmulde einer Fensterfabrik. Der Bau solcher Erdställe benötigt grosse Mengen an Holz. Deshalb erscheint es uns günstig, derartige Ställe zu bauen, wenn viel Holz zur Verfügung steht, zum Beispiel nach heftigen Stürmen.
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