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Bogenbauwoche

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Parallel zum Bogenbaukurs findet auch 2018 ein Schmiedekurs statt, wo du
zum Beispiel die eigenen Pfeilspitzen schmieden kannst.
Mehr Infos zum Schmiedekurs gibt es hier.

SESSION 1 (max 4 Teilnehmer) vom Samstag 5. Mai 9.00 Uhr bis Montag  7. Mai abends

SESSION 2 (max 4 Teilnehmer) vom Dienstag 8. Mai 9.00 Uhr bis Donnerstag 10. Mai (Auffahrt) abends

SESSION 3 (max 4 Teilnehmer) vom Freitag dem 11. Mai 9.00 Uhr bis Sonntag 13. Mai abends

Dieser Bogenbaukurs soll für den Teilnehmer eine geniale Abwechslung zum harten Alltag werden. Begeben wir uns in die grünen Ebenen des Emmentals so kommen wir an einen Ort der sich Balmeggberg nennt. Diese Gelegenheit sollte man wahrhaben und geniessen. Es gibt keinen schöneren Platz als die Natur selbst wo man sich im Einklang der frischen Luft, der scheinenden Sonne und den Geräuschen der Natur ins Zentrum stellt und gemeinsam mit andern Teilnehmern einen Langbogen baut.

Diese Bögen werden aus einheimischer Esche gefertigt und am Ende der 3 Tage soll jeder Kursbesuchers das Ziel mit seinem eigenen geschnitztem Bogen treffen. Wer ein kleines bisschen Holzkenntnis und Handwerksgeschick mitbringt, wird merken dass er aus der Struktur des Holzes lesen lernen wird, wie ein starker Langbogen entsteht. Allein mit Axt, Ziehmesser, Ziehklinge, Schweifhobel und Raspel. Mit ganz einfachen Handwerkzeugen werden diese Bögen gefertigt ohne eine Säge zu seiner Formgebung zu benutzen. Selbst die schiefgewachsenste Esche ergibt einen robusten, schiessfähigen Bogen. Mit einem Ledergriff nach Wahl kann sich jeder Kursteilnehmer je nach Zeit sich noch sein eigenes Unikat schaffen.

Der Kurs findet in drei Sessions statt mit je 4 Teilnehmern.
Anmeldung an lauber79@bluewin.ch.

Was ist der Inhalt dieses Kurses? / Was wird geboten?
Jeder erlernt den Umgang mit Pfeil und Bogen in Theorie und Praxis in einem sogenannten  THM  Theory-History-Mindmap. Jedem sein Ziel ist es bis ans Kursende des dritten Tages einen schussfähigen, selbstgeschnitzten Langbogen mit selbstgeflochtener Sehne nach Hause zu nehmen. Inkl. 3 Pfeile die er auch selbst anfertigt. Am letzten Kurstag ist nach einem nahrhaften Frühstück ein Bogenschiessen angesagt. Das Werkzeug und der Bogenrohling in Esche ist im Kursgeld inbegriffen.

Was zur Atmosphäre noch hinzukommt sind die Übernachtungen in den Jurten auf dem Balmeggberg mit Vollpension.  (Frühstück/Mittag/ Abendessen). Speziell feines angebaut auf dem Hof selbst, der als Permakultur-Hof über alle Herrenländer bekannt ist.

Dieses macht einen Kurspreis mit all inclusive von 570 Fr.

Dann hoffen wir auf sonniges Wetter, frischen Wind und auf schöne Bekanntschaften. Das wird eine schöne Woche.

Portrait Kursleitung: Sascha Lauber ein Bogenbauer aus dem Wallis der seit sieben Jahren das ganze Jahr in der ganzen Schweiz auf Mittelaltermärkte reist hat das Bogenbauen selbst an einem Kurs erlernt. Er befasste sich auch viel mit historischen Tatsachen und Kulturen, welche besonders in Europa bekannt sind. Dies waren besonders die Bögen der Wikinger, der Engländer und der französischen Völker im hohen Mittelalter. Mehrheitlich befasste er sich mit dem Bau der Langbögen und verschiedenster Pfeilspitzen und vozu diese dienten. Er hat auch eine Doktorarbeit zur Wundbalistik von Pfeilspitzen gelesen und das Thema hat ihn immer weiter beschäftigt. Ebenso nahm er sich der Herausforderung an, an einem Filmprojekt mitzuwirken. Einen Historienfilm den er mit ein paar Freunden einer Schwertkampfgruppe auf die Beine gestellt hat. Da hatte er auch noch die komplette Ausrüstung von Kleidern bis Waffen des Filmes mit den anderen Beteiligten selbst hergestellt. „Jeder Schuh, jedes Hemd, ja sogar die Bögen und Pfeile und die Messer in dem Film sind eigens hergestellt worden.“
Sogar am Drehort auf der Strättligburg in Spiez hatten alle die Hände im Spiel. Eine komplett aus Holz gebaute Treppe und einen Brunnen im Innenhof hatten sie gebaut um dem Filmprojekt eine ehrwürdige Kulisse zu verpassen.
Durch diesen Film wurde seine Begeisterung immer grösser und er versuchte eine stationäre Baliste zu bauen die über ein Meter grosse Bolzen verschiessen kann. „Alles Projekte die immens Spass machten , auch wenn ab und zu was kaputt geht, aber damit muss man umgehen können. Mir sind auch schon Pfeilbögen am Ende des Bauens zerbrochen. Dies ist schon dreist und ärgerlich. Aber man darf die Hoffnung nie aufgeben. Immer weitermachen, dass ist mein Lebensmotto.

Sascha Lauber
Klosiweg 19
3904 Naters

www.natural-art.ch
lauber79@bluewin.ch

~ von balmeggberg am 12. Januar 2016.

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